Wir sagen Danke!

Über 100 Kinder konnten ins Sommercamp fahren Das Spendenziel für die Sommercamps für israelische und palästinensische Kinder wurde dank des Engagements unserer Freunde und Förderer erreicht. Von den anvisierten 15.000 Euro gingen in der vorgesehenen Spendenzeit (bis 31.07.2017) 15.301 Euro ein. Somit konnten wir über 100 Kinder in ein Sommercamp schicken. Für diese wurde der Sommer ein ganz besonderer, den sie sicher gerne in Erinnerung behalten werden. Trotz des erreichten Spendenziels können Sie sich gerne weiterhin für dieses Projekt engagieren. Alle Spenden, die unter diesem Verwendungszweck eingehen, werden für weitere Sommercamps zur Verfügung gestellt.

Vergebung an erster Stelle

Im katholischen Pilgerzentrum "Notre Dame in Jerusalem" diskutierten kürzlich Religionsführer, Wissenschaftler und Politiker über das Thema "Vergebung". Während der politische Konflikt der Stadt außen vor blieb, ging es vor allem um die Suche nach Gemeinsamkeiten. Die Teilnehmer der "Jerusalemer Vergebungskonferenz" definierten Versöhnung als zentralen menschlichen Wert. Wie der Veranstalter, Robert Enright, erklärte standen die Konflikte Jerusalems mit Absicht nicht an der Tagesordnung. Robert Enright, Mitbegründer des "International Forgiveness Institutes" stellte außerdem fest, dass die Vergebung in kleinen Schritten erlernt werden müsse. Auf der politischen Ebene zu beginnen, wäre wie "e

Lebenssituation in Gaza verschlechtert sich

Laut einem kürzlich veröffentlichtem UN-Bericht verschlechtere sich die Lebenssituation in Gaza weiterhin und sei mittlerweile unzumutbar. Die Studie "Gaza – zehn Jahre später" stellt fest, dass die Lage in Gaza sich schneller verschlechtert als noch vor fünf Jahren. Die Prognose besagt, dass dem Gazastreifen eine Isolierung und Eskalation der Lage droht, wenn Israel, die Palästinenserbehörde, Hamas und die internationale Gemeinschaft nicht bald handeln. Die Lage habe sich in den letzten zehn Jahren kontinuierlich verschlechtert, was den Gazastreifen für rund zwei Millionen Bewohner bis 2020 unbewohnbar machen könnte. Die Haushalte im Gazastreifen erhalten nicht einmal ein Drittel des benöti

Papst appelliert an Israelis und Palästinenser

Papst Franziskus appelliert an Israelis und Palästinenser für einen friedlichen Umgang miteinander. Etwa 150 Teilnehmer aus 20 Ländern haben sich in der internationalen Konferenz der päpstlichen Stiftung "Scholas Occurrentes" und der hebräischen Universität in Jerusalem mit dem Thema "Friedensstiftung durch eine Kultur der Begegnung" beschäftigt. Ein Treffen zwischen der Universität und der Stiftung hat erstmalig nach der Unterzeichnung eines Abkommens für ein gemeinsames Friedensprojekt für Nahost stattgefunden. Die Initiative möchte den Dialog und das Engagement von jungen Menschen fördern. Laut Papst Franziskus liegt das Tor zum Frieden in der Offenheit, der Empathie, dem Mut zu träumen u

Abschlussseminar der Volontäre in Nazareth

„Mein Jahr in drei Minuten“ – In nur drei Minuten die Eindrücke aus einem zwölfmonatigen Freiwilligeneinsatz auf dem Abschlussseminar Mitte Juni in Nazareth zusammenzufassen war gar nicht so einfach für die Volontäre des Jahrgang 16/17. Doch nicht nur diese Übung stand auf dem Programm, auch gab es wieder einige interessante Projekte zu besuchen. Zusammen mit Jonathan Cook, einem Journalisten aus Nazareth, konnten wir ein verlassenes arabisches Dorf in der Nähe von Zippori entdecken, besuchten den Regenbogen-Spielplatz „Bustan Nof Meshutaf: A shared Landscape“ und musizierten zum Abschluss zusammen mit einigen Mitgliedern des „Galilee Quartet“. Da nun der Termin der Heimreise nach Deutschl

Neuer melkitischer Patriarch

Die 29 Teilnehmer der Synodenversammlung haben Yousseff Absi zum neuen Patriarchen der melkitischen Kirche von Antiochien, Jerusalem, Alexandria und dem ganzen Orient gewählt. Papst Franziskus bestätigte den Primas der melkitischen Kirche nach der Wahl. Der in Damaskus geborene Yousseff Absi wurde am 20. Juni 71 Jahre alt und ist Mitglied der Missionare vom Heiligen Paulus. Yousseff Absi, der auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde 2001 als Weihbischof in die römische Kurie berufen und zum Titularerzbischof von Tarso ernannt. Ende 2006 ernannte sein Vorgänger, Patriarch Gregorios III. Laham, ihn zum Patriarchalvikar von Damaskus. Nachdem Anfang Mai der bisherige Patriarc

Urteil im Prozess um Brandanschlag in Tabgha

Ein Kommentar von Pater Basilius Schiel OSB aus seinem Kloster-Blog Dazwischen Für einen Moment bin ich wieder zwischen den Zeiten und Erfahrungen: Als mich am frühen Montagnachmittag die Nachricht vom (vorläufigen) Urteil im Gerichtsprozess gegen zwei der mutmaßlichen Brandstifter erreicht, bin ich in Köln, im Generalsekretariat des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande. Eine Bausitzung steht an, um die nächsten Projekte vor und neben der Kirche in Tabgha zu besprechen. Das Atrium ist nach dem Brandanschlag ja wiederhergestellt und in Funktion. Der Kirchenvorplatz und das Gelände des früheren Klostergebäudes sollen eine positive Antwort auf die Feuernacht sein: Keine Mauern und Zäune, sonder

Der DVHL trauert um seinen langjährigen Präsidenten

Kardinal Joachim Meisner, früherer Erzbischof von Köln und während seiner Amtszeit von 1989 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2014 Präsident des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL), ist gestorben. Nach Angaben des Erzbistums Köln ist er während seines Urlaubs heute „ friedlich eingeschlafen“. „Der Tod unseres ehemaligen Präsidenten bewegt uns tief. Viele Jahre haben wir mit Ihm die Arbeit des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande erfolgreich voranbringen können“, erklärt der Generalsekretär des DVHL Heinz Thiel. „Viele Projekte für die Menschen im Nahen Osten konnten wir mit seiner Unterstützung umsetzen. Kardinal Meisner war stets offen für die Anliegen des Vereins und wir werden se

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