Monsignore Ludger Bornemann zum neuen Geistlichen Leiter gewählt

„Die Taufe hat uns zu Königskindern gemacht“, erläuterte Rainer Maria Kardinal Woelki, Präsident des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL) und Erzbischof von Köln, in seinem Impuls zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung des DVHL am 22. November. Auch in diesem Jahr widmeten sich die Anwesenden in der am Vormittag stattfindenden Konferenz der Diözesanvorsitzenden unter anderem der Frage, wie diese ihre Aufgabe, nämlich die Anliegen des DVHL in ihr Bistum zu tragen und die Menschen dort für das Heilige Land zu begeistern, am besten erfüllen könnten. Viele Ideen wurden ausgetauscht, Kontakte geknüpft und einzelne Projekte konkret auf den Weg gebracht. In der anschließenden Generalv

Der Jordan – Fluss des Friedens?

In der Längengrad-Filmreihe von Arte „Wasser ist Zukunft“ zeigte die Folge „Der Jordan – Fluss des Friedens?“, wie Israelis, Palästinenser und Jordanier gemeinsam den heiligen Fluss Jordan schützen können, statt sich zu bekriegen. Denn obwohl der Jordan die wichtigste Wasserquelle für alle drei Gruppen ist, gräbt ihm die intensive Landwirtschaft das Wasser ab. Buch und Regie: Michael R. Gärtner, Kamera: Michael Kern, Ton: Steven Rudi Altig, Aufnahmeleitung Israel: Menachem Avny, Aufnahmeleitung Jordanien: Nader Salman, Schnitt: Jan Wilm Schmülling. In der Arte-Mediathek verfügbar vom 07.11. bis zum 10.12.2017 Den Arte-Beitrag finden Sie hier. Bild: Byzantinische Taufstelle Jesu am Jordan Que

Brotvermehrungsfest 2017

Am zweiten Samstag im November, dem 11.11.2017, wurde in Tabgha wieder das traditionelle Brotvermehrungsfest gefeiert. Die Mönche und die philippinischen Schwestern laden an diesem Tag ausdrücklich die einheimischen Christen der Umgebung ein, in die sonst meist von Pilgern und Touristen besuchte Kirche zu kommen. Besonders nach dem Brandanschlag von 2015 wurde deutlich, dass die Einheimischen die Brotvermehrungskirche auch als ‚ihre Kirche‘ ansehen. Hauptzelebrant der Eucharistiefeier war in diesem Jahr Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, Apostolischer Administrator des Patriarchats Jerusalem. Eindrucksvoll war erneut die Gabenprozession, bei der ein kleiner Junge auch fünf Brote und zwei Fi

Beitrag über Beit Noah

"Der Ort [soll] offen sein für möglichst viele verschiedene Menschen, 'um Diversität sicherzustellen' und Begegnung 'am kleinsten gemeinsamen Nenner' zu ermöglichen. Juden, Christen oder Muslime, Israelis, Palästinenser oder Ausländer, behindert oder nicht: Wer nach Tabgha kommt, ist in erster Linie Mensch." So beschreibt Andrea Krogmann das Beit Noah am See Gennesaret in ihrem Beitrag für die KNA. Die „Internationale Jugend- und Behindertenbegegnungsstätte Beit Noah“ gehört zu Kirche und Kloster am Ort der Brotvermehrung und will insbesondere der Botschaft der Barmherzigkeit Gottes Ausdruck geben. Beit Noah versteht sich als letztlich unpolitische Plattform, gedacht als Treffpunkt vor alle

Menschenrechtspreis für Schwester Hildegard

Das Haus Beit Emmaus in Qubeibeh, Palästina, ist unter der Leitung von Schwester Hildegard Enzenhofer SDS mit dem Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich 2017 ausgezeichnet worden. Seit 1996 wird der Preis jährlich für besonderes Engagement für die Menschenrechte vergeben. Seit 2002 ist Schwester Hildegard Leiterin des Alten- und Pflegeheimes. 2008 war sie maßgeblich an der Einrichtung der zum Heim gehörenden Pflegefakultät beteiligt. 2005 erhielt das Haus unter ihrer Leitung den Eduard-Ploier-Preis und 2010 erhielt sie das Goldene Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich. Neben Schwester Hildegard wurde der Schriftsteller Erich Hackl ausgezeichnet. Der Preis wird den beiden Preistr

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