Eine (nicht nur musikalische) Sternstunde

Text: Pfr. Dirk Peters (Schulseelsorger der Erzb. Ursulinenschulen, Köln) Sternstunden, die kennen wir, hoffentlich alle. Wir sprechen von Sternstunden der Menschheit, denken an Sternstunden, die wir selbst erleben durften und spüren, dass dies wunderbare Momente und Erfahrungen des Menschseins sind. Sternstunde kommen nicht alle Tage; aber man kann noch Jahre davon erzählen. Sie sind wie ein Geschenk des Himmels. Eine solche Sternstunde durften wir (alle Mitwirkenden und Zuhörer) am 3. Adventsonntag 2017 in der Minoritenkirche mit der Aufführung der Kantaten I-III des Weihnachtsoratoriums von J.S. Bach erleben. Dass das Projekt von Anfang an unter einem guten Stern stand, war nicht nur der

Weihnachtsimpuls

Weihnachten: Frech achtet die Liebe das Kleine von Ludger Bornemann, Geistlicher Leiter des DVHL Hinuntersteigen muss man in eine Krypta, wie in St. Gereon in Köln. Hinuntersteigen – und dann geht’s noch weiter runter auf die Erde. Man muss etwas suchen, um dann in der Nähe des Altars die alten Mosaiken zu finden, die Szenen von Samson aus dem Buch der Richter zeigen, und – David, wie er mit Goliath kämpft. Was das mit Weihnachten zu tun hat? Immerhin, auch in Bethlehem muss man hinuntersteigen in die Krypta der Geburtskirche, dann etwas suchen und sich dann bücken, um auf der Erde den Stern zu entdecken. Der zeigt den Ort der Geburt Jesu an – mit 14 Strahlen. Warum grade 14? Auf Hebräisch k

Pax-Bank Spende geht an DVHL

Foto: Pax-Bank Die diesjährige Weihnachtsspende der katholischen Pax-Bank geht an die vom Deutschen Verein vom Heiligen Lande unterstützten Sommercamps für sozial benachteiligte und traumatisierte Kinder. Der Spendenscheck über 5.000 Euro wurde am 17. November vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Klaus Schraudner und dem Kölner Filialdirektor Richard Nobis an Generalsekretär Heinz Thiel und Bilanzbuchhalter Marcus Bersé übergeben. Gemäß Nobis passt die Spende an den DVHL „wie die Faust aufs Auge“. Denn anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Pax-Bank war Ende April eine Reisegruppe, bestehend aus Kunden und Freunden der Pax-Bank, mit dem DVHL nach Israel gereist. Zudem betonten Schraudner und Nob

Zur Situation in Jerusalem

Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch Präsident Trump, zusammen mit den Plänen zur Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem, wird von den Palästinensern, sowohl Christen als auch Muslimen, kritisiert und führte zu Protesten an unterschiedlichen Orten in Ost-Jerusalem und Umgebung. Einer der Orte, an denen demonstriert wird, ist der Platz vor dem Damaskustor, in dessen Nähe sich die Schmidt-Schule, das Paulus-Haus und das Jerusalem-Büro des DVHL befinden. Entgegen der Erwartung mancher Beobachter sind zumindest diese Proteste bisher weitgehend friedlich verlaufen. Auch die Geburtskirche in Betlehem, in der in wenigen Tagen die erste von drei Weihnachtsfeiern ze

Sorge um neue Konflikte

Die USA erkennen Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels an - trotz internationaler Warnungen. Dies sei es ein "überfälliger Schritt" zur Förderung des Friedensprozesses und letztlich "eine Anerkennung der Realität", sagte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch in Washington. "Heute erkennen wir endlich das Offensichtliche an: Dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist", sagte er. Ab sofort solle die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt werden. Die Erklärung Trumps wurde von israelischen Regierungsvertretern als Meilenstein begrüßt, während palästinensische Politiker von einer "Untergrabung" des Nahost-Friedensprozesses sprachen und einen "Aufruhr" befürchten. Die Vereinten Nati

Christliche Oberhäupter schreiben Brief an Trump

Die christlichen Oberhäupter Jerusalems haben an US-Präsident appelliert, den internationalen Status der Stadt auf keinen Fall aufzukündigen. "Jede plötzliche Veränderung würde irreparablen Schaden anrichten", schrieben die 13 Patriarchen und Würdenträger in einem offenen Brief am Mittwoch - wenige Stunden vor einer Rede, in der Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen und die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv in die Heilige Stadt ankündigen wollte. "Wir sind überzeugt, dass solche Schritte verstärkten Hass, Konflikte, Gewalt und Leid in Jerusalem und dem Heiligen Land verursachen wird", heißt es in dem Schreiben. Die 13 Unterzeichner baten Trump, vielmehr den Friedensprozess

Betlehem erwartet hohe Besucherzahlen

In Betlehem sind die Hotels zu Weihnachten nahezu ausgebucht. Die Belegungsrate liegt nach aktuellem Stand der Reservierungen bei rund 90 Prozent, wie Betlehems Bürgermeister Anton Salman am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte. Er gehe für Weihnachten von einem Besucheranstieg im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Mehrheit der Besucher seien dabei Palästinenser. Den Anteil der ausländischen Gäste schätzte der seit Mai amtierende Bürgermeister auf 45 Prozent. Schätzungen des stellvertretenden palästinensischen Tourismusministers Ali Abu Srour zufolge werden in Betlehem zu Weihnachten 50.000 Besucher erwartet. Insgesamt gehe er für das laufende Jahr von einem Anstieg der Tour

Christen denken an Abwanderung

28 Prozent der Christen in Palästina und 24 Prozent der Muslime denken über Abwanderung in den Westen nach. Das ergab eine gemeinsame Studie der Dar-al-Kalima-Hochschule für Kunst und Kultur in Betlehem und der Konrad-Adenauer-Stiftung Ramallah zur "Abwanderung palästinensischer Christen und Muslime". Als wesentlichen Grund für eine mögliche Abwanderung nannten die Befragten wirtschaftliche Gründe. Auch die politische Lage spielt eine entscheidende Rolle. Die generelle Lage in der Region verstärkt bei mehr als einem Viertel der befragten Christen den Wunsch nach Auswanderung. Eine deutliche Mehrheit aller Befragten sah die Kirchen und die Islamische Waqf-Behörde in Verantwortung für eine Dro

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