Bischofsgruppe besucht deutsche Einrichtungen im Heiligen Land

Die Abschlusserklärung des Bischofstreffens im Heiligen Land 2018 „Hoffnung auf eine bessere Zukunft" Jerusalem: Mit einem Aufruf zur Unterstützung der jungen Generation im Heiligen Land hat eine internationale Delegation katholischer Bischöfe am Donnerstag ihren jährlichen Solidaritätsbesuch im Heiligen Land beendet. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) dokumentiert die Abschlusserklärung in der offiziellen deutschen Übersetzung: 18. Internationales Bischofstreffen für Solidarität mit der Kirche im Heiligen Land (13.-18. Januar 2018) Abschlusskommuniqué des Internationalen Bischofstreffens im Heiligen Land 2018 Hoffnung auf eine bessere Zukunft Wir sind ins Heilige Land gekommen, um se

Patriarchalvikar Kaldany zu Gast in Tabgha

Zu Beginn des neuen Jahres stattete der neue Patriarchalvikar für Israel, H. H. Hanna Kaldany, seinen Antrittsbesuch im Pilgerhaus Tabgha ab. H. H. Kaldany war zuvor noch nie am See Gennesaret gewesen; bis zu seiner Ernennung wirkte er als Pfarrer in Jordanien. Gabby Mashael, Geschäftsführer des Pilgerhauses Tabgha, und Pater Matthias Karl OSB, der Geistliche Leiter des Hauses, führten den neuen Patriarchalvikar durch das Gästehaus, zu den nahegelegenen Heiligtümern, auf den Berg der Seligpreisungen, nach Kafarnaum und selbstverständlich zur Kirche der Brotvermehrung, in der sich H. H. Kaldany dem Mittagsgebet der Schwestern und Benediktinermönche anschloss. Ein leckeres Mittagessen im Resta

Hohe Lebenshaltungskosten in Israel

Die Lebenshaltungskosten in Israel gehören einer aktuellen Erhebung zufolge zu den höchsten der Welt. Sie liegen 23 Prozent über dem Durchschnitt der OECD-Staaten, wie israelische Medien (Mittwoch) unter Berufung auf den „State of the Nation Report 2017" des israelischen Forschungsinstituts „Taub Center" berichteten. Leben in Israel sei somit teurer als in den USA, Deutschland und Frankreich – und werde nur von der Schweiz, einigen skandinavischen Ländern, Australien oder Neuseeland übertroffen. Zwar seien in den vergangenen zwölf Monaten die Zahl der Beschäftigten und auch die Löhne gestiegen; hohe Miet- und Wohnungskosten seien aber seit Jahren Anlass für Proteste. Der Anstieg der Durchsch

Neuer Tabernakel im Pilgerhaus

„Der Stein, den die Bauleute verwarfen ...“ (Ps 118) Es begann im Frühjahr 2000 in Tabgha. Hoher Besuch war angekündigt: Papst Johannes Paul II. wollte als Pilger ins Heilige Land kommen und dabei auch die Kirche der Brotvermehrung in Tabgha besuchen. Neben dem Benediktinerkloster arbeitete man zu diesem Zeitpunkt schon fleißig am Rohbau des neuen Pilgerhauses. Es fehlte jedoch noch der Grundstein. Den Grundstein sollte der Papst bei seinem Besuch segnen. Allerdings war die Frage noch nicht geklärt, welcher Stein das sein sollte: ein grauer Basaltstein aus Galiläa, ein Jerusalemstein – ein farblich heller Sandstein, der auch bei der Brotvermehrungskirche verwandt wurde –, oder aber ein helle

Auf den Spuren der Hirten

Er war wohl der einzige katholische Priester, der zu Weihnachten vor Juden gepredigt hat. Die Weihnachtsvigil der Benediktiner auf dem Jerusalemer Zionsberg ist seit Jahren ein fester Termin für deutschsprachige Katholiken, vor allem aber für jüdische Israelis. Mehrere Hundert Menschen nahmen an der Mitternachtsfeier in der Dormitio-Abtei teil. Für Abt-Administrator Nikodemus Schnabel eine Herausforderung, das christliche Geheimnis der Menschwerdung Gottes einem zu 95 Prozent jüdischen Publikum zu erklären – ohne den Vorwurf der Judenmission zu riskieren, wie er einräumte. Israelische Zeitungen brachten schon in den Tagen zuvor ganzseitige Berichte über das Weihnachts-Event von Jerusalem. Di

Grabeskirche wird weiter restauriert

Alle religiösen Jahresrückblicke im Heiligen Land feiern die Restaurierung der Ädikula in der Jerusalemer Grabeskirche als einen großen ökumenischen Erfolg. Nach 70-jährigem Provisorium mit einem noch von den Briten errichteten Stahlgerüst verständigten sich die drei Besitzer des Gotteshauses – Griechisch-Orthodoxe, Armenier, Lateiner – endlich auf eine Sicherung und Reinigung der durch Feuchtigkeit, Kerzenruß und Erschütterungen baufällig gewordenen Kapelle über dem Grab Christi. Inzwischen wird auch an anderen Stellen der steinalten Kirche renoviert, gereinigt und verschönert. Ständig wird irgendwo in dem verwinkelten Bau gebohrt, gehämmert, geschliffen, gewienert oder gemalt. Offenbar hab

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