Grabeskirche wieder geöffnet

Nach der mehr als 60 Stunden andauernden Schließung hat die Grabeskirche in Jerusalem seit Mittwochmorgen, den 28.02.2018, wieder geöffnet. Der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilos III., der armenische Patriarch Nourhan Manougian und Franziskanerkustos Francesco Patton lobten in einer Stellungnahme die "konstruktive Intervention" des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Streit zwischen den Kirchen und den israelischen Behörden. Am Dienstagnachmittag, den 27.02.2018, hatten Benjamin Netanjahu und Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat die Schaffung einer Arbeitsgruppe unter Leitung des Ministers für regionale Angelegenheiten, Tzachi Hanegbi, angekündigt, um eine Lösung im

Schließung der Grabeskirche

Am Sonntag, den 25.02.2018, wurde die Jerusalemer Grabeskirche „bis auf Weiteres“ geschlossen. Die Verantwortlichen der drei Konfessionen, die die Grabeskirche betreuen, der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilos III., Franziskaner-Kustos Francesco Patton und der armenisch-orthodoxe Patriarch Nourhan Manougian begründeten diesen äußerst ungewöhnlichen Schritt mit Maßnahmen der israelischen Behörden, die sich gegen den „Status quo“ und die angestammte Stellung der Kirchen in Jerusalem richten. Konkreter Hintergrund sind Steuerforderungen der Jerusalemer Stadtverwaltung und ein geplantes Gesetz, das die Enteignung von Kirchenbesitz ermöglichen würde.

Georges Aboud berichtet aus Damaskus

Am 21. Januar fielen viele Mörser auf unsere christlichen Quartiere. 25 junge Leute waren davon betroffen, weil die Mörser auf die Straße vor dem Schulausgang auftrafen. Ein dreijähres Kind wurde getötet, einem Schulmädchen musste das Bein amputiert werden und einem Jungen wurde der Arm durch einen Splitter gelähmt. Ein Mädchen ist tödlich von einem Splitter getroffen worden... Und seither fallen täglich viele Mörser und Raketen auf unsere Quartiere. Alle Hoffnungen auf Frieden sind durch das neue Kapitel des Krieges „Afrin – östlich von Aleppo“ verpulvert worden. Im Februar fielen circa 150 Raketen und Mörser über verschiedene christliche und muslimische Quartiere. Die Kathedrale der Melkit

Eisernes Priesterjubiläum von Prälat Erich Läufer

Der langjährige Redakteur des DVHL-Magazins ‚Das Heilige Land‘ Prälat Erich Läufer feiert sein eisernes Priesterjubiläum: Seit 65 Jahren ist er Priester des Erzbistums Köln. Die Festmesse findet statt am Sonntag, den 4. März 2018 um 15:30 Uhr in seiner Heimatpfarrei St. Joseph, Leverkusen-Manfort. Gemeinsam mit dem Prälaten feiern DVHL-Präsident Rainer Maria Kardinal Woelki, Weihbischof Klaus Dick, der mit Läufer zusammen geweiht wurde, sowie zahlreiche Freunde und Vertreter aus den Gemeinden und dem Erzbistum. Die Kirchenchöre von St. Joseph und St. Albertus Magnus gestalten die Festmesse musikalisch. Der 90-jährige Jubilar ist in Manfort aufgewachsen. Er studierte Theologie, Philosophie, P

Neuer Abt in der Dormitio-Abtei

"In Freude und Dankbarkeit" haben die Mönche der Dormitio-Abtei mitgeteilt, dass ihr Wahlkapitel am 20.02.2018 Pater Bernhard Maria Alter OSB zum neuen Abt des Klosters gewählt hat. Abt Bernhard Maria, geboren 1946 in Ostpreußen ist der siebte Abt der Gemeinschaft und der erste, der aus der Gemeinschaft selbst gewählt wurde. Seine Profess hat der 1970 abgelegt, seit 1973 ist er Priester und seit dem Jahr 2000 im Heiligen Land. Er lebte zuletzt als Einsiedler in der judäischen Wüste nahe bei Jerusalem, blieb aber der Gemeinschaft eng verbunden, vor allem als Novizenmeister. Die Wahl von Mönchen aus der Wüste in verantwortliche Positionen hat im Heiligen Land übrigens eine lange Tradition: Sch

Papst ermutigt Nahost-Christen zum Bleiben

Bei einer Audienz am Montag, den 12.02.2018 im Vatikan forderte Papst Franziskus die Bischöfe und Priester der melkitischen Kirche auf, ihre Gläubigen zum Bleiben im Nahen Osten zu ermutigen. Franziskus erinnerte die Mitglieder der Synode der griechisch-katholischen Kirche vor allem an das Leid der Menschen in Syrien. Auch für sie sei der Friedensgebetstag gedacht, den er für den 23. Februar angeregt habe. Rund 1,6 Millionen Christen gehören laut der Stiftung Pro Oriente der mit Rom verbundenen melkitischen Kirche an, wobei etwa die Hälfte in Auslandsgemeinden in Brasilien, Argentinien und Australien lebt. Den Syrer Joseph Absi wählte die Synode im Juni 2017 zum Patriarchen auf Lebenszeit.

Große Koalition will Sanierung der Dormitio-Abtei fördern

Im Koalitionsvertrag für die Große Koalition ist vorgesehen, dass die künftige Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD Mittel „für die dringend notwendige Sanierung der Abtei Dormitio in Jerusalem“ bereitstellt. Außenminister Sigmar Gabriel zeigte sich erfreut, dass die Sanierung der Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg in Jerusalem Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden hat. Das Kloster liege ihm „am Herzen“, sagte der SPD Politiker Gabriel der Deutschen Welle. Das dort angesiedelte Studienprogramm bezeichnete Gabriel als „ein herausragendes Beispiel für die Verständigung zwischen Konfessionen und Religionen in einer wahrlich nicht einfachen Umgebung“.

Jahresrückblick 2017

Liebe Spenderinnen und Spender, dank Ihrer Hilfe, konnten wir im vergangenen Jahr zahlreiche Projekte fördern und Notfallhilfen im Heiligen Land leisten. Neben unseren eigenen Einrichtungen, wie beispielsweise Beit Emmaus oder die Schmidt-Schule, fördern wir Projekte anderer Organisationen, die sich für die Christen im Heiligen Land und nachhaltige Dialogarbeit einsetzen. Nun möchten wir Ihnen einige ausgewählte Aktivitäten aus dem Jahr 2017 vorstellen, um Ihnen einen Einblick in die vielfältige Hilfswerkstätigkeit des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande zu geben. Den Flyer zum Download finden sie HIER. Vielen Dank!

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