Zeit haben. Sich Zeit nehmen. Die Zeit haben, sich Zeit zu nehmen.

„Das war vielleicht nur ein Jahr“, sagt Judith Hasler. „Aber es war mein Jahr.“ Judith blickt zurück auf ihren Freiwilligendienst. Von August 2015 bis August 2016 hat sie als Volontärin im Kloster Tabgha (Israel) gelebt. Einen Steinwurf vom See Genezareth entfernt fand sie in ihrer Volontärs- und der Benediktiner-Klostergemeinschaft ein echtes zu Hause – fernab der Heimat. Das klösterliche Leben, auf engstem Raum mit wildfremden Menschen, war eine große Herausforderung für die 21-Jährige. Sich auf etwas Neues einlassen bedeutet auch, Konflikte und Tiefpunkte aushalten zu müssen. Ein Jahr im Ausland ist nicht immer Zuckerschlecken. „Aber es gibt Momente, da weißt du einfach, wofür du das mach

Bruder Vinzenz OFM gestorben

Bruder Vinzenz Roman Grzyska OFM ist von uns gegangen. Auch viele DVHL-Reisende werden den unermüdlichen Franziskaner auf dem Berg Tabor getroffen haben, auf dem er fast zwei Jahrzehnte segensreich wirkte. Sein Mitbruder Pater Robert erinnert sich: „Heilig-Land-Pilger, die den Berg Tabor in der Zeit von 1989 bis 2006 besuchen konnten, werden sich an den freundlichen Bruder erinnern, der gerne die Pilger, besonders die polnischen und die deutschsprachigen, persönlich begrüßte. Ein freundliches Lächeln, ein paar einfühlsame Worte, stets fröhlich: so lernte ich ihn kennen und lieben. Bruder Vinzenz freute sich, wenn man ihm ein Pfund ‚ordentlichen‘ Kaffee mitbrachte, was mit den Jahren so manch

Abschied vom Paulus-Haus

Ende August war der Tag endgültig gekommen: Schwester Heidrun und Schwester Kathy verließen das Paulus-Haus und schlossen die schwere Türe des Eingangsportals ein letztes Mal. Zuvor hatte es ein fürsprechendes Gebet und einen Abschiedssegen in der hauseigenen Kapelle gegeben. Die Congregatio Jesu zieht sich nach fast 30 Jahren Engagement im Heiligen Land aus Jerusalem zurück. Dort waren Schwestern aus verschiedenen Ländern an der Schmidt-Schule und im Paulus-Haus tätig. Schwester Heidrun Raabe CJ war neun Jahre Oberin des Paulus-Hauses und Vorsitzende des Schulvorstandes der Schmidt-Schule. Ende Juni hat Monsignore Stephan Wahl von Schwester Heidrun die Leitung übernommen

Neuigkeiten aus dem Paulus-Haus

Das Gästehaus des DVHL in Jerusalem beherbergt seit wenigen Tagen einen eigenen Souvenir-Shop. Liebevoll gestaltet finden sich dort viele Produkte aus dem Heiligen Land wie beispielsweise Keramik, Textilien, Schmuck und Kosmetik. Außerdem können deutschsprachige Bücher erworben werden. In ruhiger Atmosphäre lässt es sich dabei von Montag bis Samstag zwischen 17 und 19 Uhr wesentlich entspannter shoppen als in der nahegelegenen Altstadt. Möglich macht dies die Shop-Leiterin Uschi Röwekamp-Eden. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Leiter des Jerusalem-Büros des DVHL Dr. Georg Röwekamp, kam sie vor drei Jahren in Heilige Land und freut sich nun auf ihre neue Aufgabe. Eine weitere Neuerung findet sich

‚Erster Schultag‘ in Emmaus

‚Erster Schultag‘ in der Krankenpflegeschule des Alten- und Pflegeheims Beit Emmaus in Qubeibeh: 44 junge arabische Frauen und Männer beginnen ihre Ausbildung in der Krankenpflege. Die Leiterin, Schwester Hildegard Enzenhofer SDS, sendet mit einem Foto der ‚Neuen‘ einen lieben Gruß aus dem Heiligen Land. 2007 eröffneten die Salvatoriannerinnen in Zusammenarbeit mit der Universität Bethlehem eine Krankenpflegeschule auf dem DVHL-Gelände von Beit Emmaus, auf dem sich auch ein Alten- und Pflegeheim für 30 arabische Frauen befindet. Etwas Vergleichbares zu dieser Ausbildung hatte es zuvor in der Region noch nicht gegeben. Statistiken zeigen, dass derzeit mehr als 90 Prozent der Absolvent_innen a

Christliche Religion als Prüfungsfach im Westjordanland

Christliche Religion gehört seit Beginn des neuen Schuljahrs zu den möglichen Prüfungsfächern in allen höheren palästinensischen Schulen. Wie das Jerusalemer Lateinische Patriarchat bestätigte, gilt diese Regelung nicht nur für die christlichen Privatschulen, sondern auch für die staatlichen Schulen im Westjordanland. Bislang gehörte nur islamische Religion zu den Fächern, aus denen die Schüler ihre Themenbereiche für die Abschlussprüfung auswählen konnten. Die Schulbehörde des Patriarchats hatte seit längerem mit dem palästinensischen Bildungsministerium darüber verhandelt. Gleichzeitig billigte das Ministerium einen Katechismus für den Schulunterricht. Es handelt sich um eine ökumenische A

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