Christliche Schulen in Israel fordern Gleichbehandlung

Die christlichen Schulen in Israel haben ihre Forderung nach Einhaltung ihrer staatlich garantierten Rechte erneuert. Derzeit erhalten die 47 christlichen Schulen nur etwa die Hälfte der ihnen rechtlich zustehenden Regierungsgelder, erklärte der Generaldirektor der christlichen Schulen in Israel, Abdel-Masih Fahim, Mitte Januar bei einem Treffen mit einer internationalen Bischofsdelegation in Haifa. Die anhaltenden Verhandlungen mit dem israelischen Bildungsministerium sind nach Worten des Franziskaners „auf gutem Weg“. Die Schulen in christlicher Trägerschaft haben in Israel den Status anerkannter, nichtöffentlicher Schulen. Landesweit besuchen laut Fahim rund 30.000 Kinder und Jugendliche

Pegel des Sees Gennesaret steigt

Anhaltende Niederschläge in der zweiten Januarwoche haben den Wasserstand des Sees Gennesaret binnen 48 Stunden um rund 20 Zentimeter steigen lassen. Auf dem Hermon-Berg im Golan fiel rund ein Meter Schnee, wie die Onlinezeitung Ynet-News berichtete. Die Pegelstände des Sees steigen durch starken Zufluss weiter an. Der Pegelstand des Sees Gennesaret als wichtigstem Frischwasserspeicher des Landes beträgt laut Wetterdienst gegenwärtig 214,24 Meter unter dem Meeresspiegel und liegt damit 1,24 Meter unter der unteren roten Linie von minus 213 Metern und noch 63 Zentimeter über dem als ‚schwarze Linie‘ bezeichneten historischen Tiefststand des Sees (214,87 Meter unter dem Meeresspiegel). Ab der

Neuer Kirchenführer Brotvermehrungskirche

Der Brandanschlag auf das Kloster Tabgha im Sommer 2015 hat nicht nur das Atrium der Brotvermehrungskirche, sondern auch den Klosterladen stark beschädigt und unter anderem die letzten Exemplare des Kirchenführers vernichtet, die dort gelagert waren. Nun ist ein komplett neu verfasstes Buch erschienen, das den Ort und seine Traditionen, den Kirchbau und die Kunstwerke darin erschließt, vor allem die berühmten Mosaiken. Der Kunstführer mit zahlreichen Abbildungen aus dem Verlag Josef Fink wurde verfasst von Dr. Georg Röwekamp, dem Leiter des Jerusalem-Büros des DVHL, und Pater Prior Basilius Schiel OSB. Er ist nicht nur in den Klosterläden von Tabgha und Jerusalem, sondern auch über jede deut

2018: Vier Millionen Touristen in Israel

2018 haben mehr als vier Millionen TouristInnen das Heilige Land besucht. Der viermillionste Gast landete am letzten Wochenende des Jahres am Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv, wie das Tourismusministerium mitteilte. Die Zahl der BesuchInnen stieg laut Ministerium im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent. 61 Prozent der BesucherInnen waren ChristInnen, 22 Prozent Jüdinnen und Juden und 1,8 Prozent BesucherInnen muslimischen Glaubens. 40 Prozent der TouristInnen kamen zu einem wiederholten Besuch ins Land. Die meistbesuchte Stadt ist mit mehr als zwei Millionen Übernachtungen Jerusalem, gefolgt von Tel Aviv (1,4 Millionen Übernachtungen). Tourismusminister Jariv Levin machte umfassende Marketin

Sanierungsarbeiten der Dormitio-Abtei haben begonnen

Seit September 2018 wird die Krypta der Dormitio-Abtei in Jerusalem renoviert und aller Voraussicht nach im Frühjahr 2019 wieder für Besucher geöffnet. Das ist der Beginn umfassender Renovierungsarbeiten der gesamten Dormitio-Abtei. Auf diese Arbeiten mussten die Mönche lange warten, da dieses ehrgeizige Projekt für den DVHL, der Eigentümer der Dormitio-Abtei ist, in diesem umfänglichen Rahmen nur schwer zu finanzieren war und ist. Dass es nun in die entscheidende Phase der Planung und Umsetzung gehen konnte, ist der Tatsache zu verdanken, dass die derzeitige Regierung dieses Vorhaben zur Förderung mit Bundesmitteln im Koalitionsvertrag verankerte. Wie hoch die Mittel ausfallen werden, ist j

Israelischer Schriftsteller Amos Oz gestorben

Der israelische Schriftsteller Amos Oz ist tot. Er starb am 28.12.2018 im Alter von 79 Jahren in Jerusalem, wie seine Tochter Fania Oz-Salzberger mitteilte. Ein halbes Jahr vor seinem 80. Geburtstag erlag er einem Krebsleiden. Der Schriftsteller, Journalist und Mitbegründer der politischen Bewegung ‚Peace Now‘ wurde am 4. Mai 1939 in Jerusalem geboren. Er studierte Literatur und Philosophie an der Hebräischen Universität. Von 1987 bis 2005 war er Professor für hebräische Literatur an der Ben-Gurion-Universität. 1993 erhielt er dort den Agnon-Lehrstuhl für moderne hebräische Literatur. Für seine Romane, Erzählungen, Essays und Kinderbücher wurde er vielfach ausgezeichnet. 2017 erhielt er den

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