Vielfältige Osterfeierlichkeiten in Jerusalem

Wie in frühchristlicher Zeit begleiteten zahlreiche Gläubige am Palmsonntag den Bischof von Jerusalem mit Palm- und Ölzweigen in den Händen von Betfage am Ölberg bis in die Altstadt von Jerusalem. Sie ahmten damit den Einzug nach, bei dem Jesus vor 2000 Jahren von den Jerusalemern begeistert empfangen worden war. Schon früh beeindruckte dieser Brauch die BesucherInnen Jerusalems, so dass er heute in der ganzen Welt in verkleinerter Form praktiziert wird. Die Jerusalemer Prozession ist eine eindrucksvolle ‚Demonstration‘ der fortdauernden, wenn auch bedrohten christlichen Präsenz im Heiligen Land. Deshalb ist gerade den ChristInnen aus den palästinensischen Gebieten eine Teilnahme sehr wichti

Zehntausende feiern Palmsonntag in Jerusalem

Rund 30.000 Gläubige nahmen an der diesjährigen traditionellen Palmsonntagsprozession von Betfage bis zur Annakirche in der Jerusalemer Altstadt teil. Mehr als 50 Busse mit ChristInnen aus dem Westjordanland fanden den Weg nach Jerusalem, angesichts der eingeschränkten Bewegungsfreiheit für PalästinenserInnen keine Selbstverständlichkeit. Tanzend, singend und Fahnen schwingend gaben polnische KatholikInnen, arabische PfadfinderInnen, lateinamerikanische Jugendgruppen und viele andere ihrem Glauben Ausdruck und zeigten: Die katholische Kirche ist bunt. Gut besucht sei die Prozession und mit mehr internationalen PilgerInnen als in früheren Jahren, lautete das Fazit der einheimischen Teilnehmer

Predigt:  Hosanna und Kreuzige ihn – was bleibt im Heiligen Land?

Zu: Hilfe für das Heilige Land; Evangelium: Vom Einzug Jesu in Jerusalem Palmsonntag (C), 14.04.2019: 08:30h Quettingen; 09:45 Lützenkirchen Im Namen+. – Heute ist Palmsonntag, und das ist ein Festtag mit zwei Gesichtern. Einerseits feiern wir mit der jubelnden Volksmenge den Einzug des ersehnten Messias und Königs in Seine Stadt Jerusalem mit dem großen Hosianna. Andererseits ist da das schreckliche »Kreuzige ihn!«, der vielen, vielen Hasser, dessen wir in der heute beginnenden Karwoche mit Trauer und Tränen gedenken. Das Verstörende daran: Es sind wohl großenteils dieselben Menschen gewesen die zuerst Jesus zugejubelt und Ihn dann ans Kreuz getrieben hatten. Dies alles im Heiligen Land, i

Krypta der Jerusalemer Dormitio-Abtei wiedereingeweiht

Nach mehrmonatiger Renovierung ist die Krypta der Dormitio-Abtei auf dem Jerusalemer Zionsberg wieder geöffnet. Abt Bernhard Maria Alter OSB weihte den Ort, an dem Mönche und PilgerInnen aus aller Welt des Todes der Gottesmutter Maria gedenken, am 17. Februar wieder ein. An der Feier nahmen unter anderem die deutsche Botschafterin in Israel, Dr. Susanne Wasum-Rainer, und der Leiter des Jerusalem-Büros des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL), Dr. Georg Röwekamp, teil. Die Botschafterin würdigte die Präsenz der Benediktiner auf dem Zion, die sich durch ihr unermüdliches Engagement für Verständigung und Dialog einsetzten und eine Atmosphäre der Offenheit und der Gastfreundschaft pflegte

Besuch von drusischen Frauen in Tabgha

Anfang April besuchten 150 ‚eingeweihte‘ Frauen der Drusen das Pilgerhaus in Tabgha. Sie kamen aus den umliegenden Ortschaften, genossen auf der Terrasse herzliche Begegnungen untereinander und hielten anschließend eine ihrer regelmäßigen Versammlungen ab. „Gerne stellen wir unsere Räume für solche Begegnungen zur Verfügung“, so Pater Jonas Trageser, Benediktiner und geistlicher Leiter des Pilgerhauses Tabgha.: „Viele dieser Menschen besuchen unsere schöne und gepflegte Anlage des Pilgerhauses zum ersten Mal. Wieder einmal wird die Vielfalt dieses Landes, der Menschen und der Religionen und Weltanschauungen deutlich. Es ist ein besonderer Reichtum.“ Die Drusen sind eine arabische religiös-et

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