Die Not wächst im Heiligen Land

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Heiligen Land haben jetzt schon historische Ausmaße. Pessach und Ostern sind vorüber – die Hochfeste von Juden und Christen mussten erstmals ohne öffentliche Gottesdienste gefeiert werden. Selbst der Höhepunkt der orthodoxen Feierlichkeiten, die Zeremonie des heiligen Feuers in der Grabeskirche, fand ohne Gläubige statt. Nun beginnt der Ramadan – ohne Gebete in den Moscheen, nicht einmal in der al-Aqsa-Moschee, ohne Fastenbrechen mit Großfamilie oder Freunden. Auch im Heiligen Land dauert die ‚Corona-Krise‘ nun inzwischen schon fast zwei Monate an. Die heiligen Stätten und die Gästehäuser sind leer, die meisten Geschäfte geschlossen – und die Befürchtu

„Ich habe meine Komfortzone verlassen“ Freiwillige nach der Abreise

Trotz Evakuierung aus dem Heiligen Land: Freiwillige blicken dankbar auf ihren Corona-bedingt verkürzten Dienst zurück Voller Erwartung, Freude und Neugier waren sie im August 2019 ins Heilige Land aufgebrochen. 20 junge Menschen wollten nach dem Abitur ein Jahr lang als Freiwillige in den Einrichtungen des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL) und seiner Partner arbeiten. Doch schon nach sieben Monaten mussten sie überstürzt ihre Koffer packen. Ab nach Hause, lautete die Devise. „Die Rückholaktion aufgrund der Corona-Pandemie betraf alle Freiwilligen weltweit, auch die Freiwilligen anderer Organisationen. Die Anweisungen des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Beatmungsgerät für Krankenhaus in Ost-Jerusalem – DVHL-Nothilfen laufen an

Der DVHL kann durch Spenden unbürokratisch und schnell erste Nothilfeanträge bewilligen. Dennoch gilt durch den Ausfall der Palmsonntagskollekte in den Gottesdiensten weiter: Die Menschen im Heiligen Land sind auf Spenden angewiesen. Durch die Corona-Pandemie noch dringender als je zuvor. „Es ist unseren Spender*innen zu verdanken, dass wir trotz des Ausfalls der Palmsonntagskollekte in den Gottesdiensten in Deutschland so schnell und unbürokratisch helfen konnten”, freut sich Veronika Staudacher, Projektkoordinatorin des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande (DVHL) aus ihrem Büro in Jerusalem. „Das Corona-Virus ist im Heiligen Land nicht nur ein ernstes gesundheitliches Problem, sondern führ

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