Beit Uri – ,,Haus von Uri“, Afula

Beit Uri, übersetzt ,,das Haus von Uri“, wurde 1969 von Dvorah Schick, eine in Prag geborene Holocaust Überlebende, gegründet. Als Mutter ihres behinderten Sohns Uri kannte sie die Schwierigkeiten und Belastungen, die Eltern behinderter Kinder durchleben. Sie machte es sich zur Aufgabe, einen sicheren Ort zu schaffen, in welchem diese Kinder leben und wachsen können.

Beit Uri liegt in Afula auf einem Hügel, 10km südlich von Nazareth, im Norden Israels. Das Gelände ist für die Umgebung sehr grün und besitzt unter anderem einen Gemüsegarten, einen Basketball-Platz und eine Holzwerkstatt.

Beit Uri ist im Wesentlichen eine Wohn- und Arbeitsgemeinschaft, besitzt jedoch auch eine Schule. Die Menschen, die in Beit Uri leben und arbeiten, werden auch Member oder Chavrim (hebr. für Freunde) genannt. Jeder Member wohnt in einem der neun Häuser, zu welchem jeweils Worker und Freiwillige zugeordnet sind, was eine enge Gemeinschaft schafft, die wie eine Familie funktioniert. Derzeit leben etwa 120 Member in Beit Uri.

Jeder Tag ist in ,,Arbeit“ und ,,Freizeit“ eingeteilt. Vormittags gehen die älteren Member in einen der vielen Workshops. Manche sind in einem Workshop in Afula. Gleichzeitig kommen jeden Tag Member von außerhalb, die bei ihren Familien wohnen, nach Beit Uri. Das trifft besonders auf die jüngeren Member, die in Beit Uri zur Schule gehen, zu.

Am Nachmittag sind die meisten Member in ihren Häusern und die Freiwilligen gestalten Aktivitäten wie basteln, singen und tanzen für sie oder lesen ihnen Geschichten vor.

Beit Uri ist ein Ort, auf den man sich auf alle Fälle einlassen und an dem man interessante, neue, berührende Erfahrungen machen kann.

Die Aufgaben der Freiwilligen

  • Arbeit mit Menschen mit Behinderung

  • Unterstützung in Workshops (z.B. Küche, Bäckerei, Garten)

  • Alltagsbegleitung

  • Gestaltung von Freizeitaktivitäten

  • Pflege

Unterkunft

Freiwilligen-WG mit eigenem Zimmer

„Wir Freiwilligen durften Beit Uri als einen Ort voller Freude, Offenheit und Herzlichkeit kennenlernen. Bereichernd ist auch der Austausch mit den israelischen Freiwilligen“

Lisa, 19 Jahre