Jugend- und Behindertenbegegnungsstätte „Beit Noah“

am Kloster Tabgha

Das Kloster Tabgha liegt am Nordwestufer des See Gennesaret und gehört zur Dormitio-Abtei in Jerusalem. Die Brotvermehrungskirche mit ihren berühmten Mosaiken und das 2012 neu errichtete Kloster bilden mit der Begegnungsstätte „Beit Noah“ den großen benediktinischen Komplex unweit des Pilgerhauses Tabgha, dem Gästehaus des DVHL.

 

In der Begegnungsstätte „Beit Noah“ treffen überwiegend Menschen aus verschiedenen sozialen Einrichtungen in Israel, Palästina und aus der ganzen Welt zusammen. Sie lassen sich vom biblischen Ursprungsort des Wunders der Brotvermehrung inspirieren. Im Vordergrund steht das friedliche Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung aus den unterschiedlichen Kulturen und Religionen.

 

Beit Noah hat sich zum Ziel gesetzt, besonders Israelis und Palästinenser auf dem Weg zu sicherem und dauerhaftem Frieden zu unterstützen. In kleinen Schritten soll aufeinander zugegangen und Verantwortung für die Mitmenschen übernommen werden. Tabgha soll ein Ort für alle sein – für Christen, Muslime und Juden, für Menschen mit und ohne Behinderung, auch über Sprachgrenzen hinweg.

 

Besonders Kinder und Jugendliche aus Israel und Palästina bauen durch ihren Aufenthalt dort rasch Berührungsängste und Vorurteile ab. Anfängliche Distanz verliert sich meist schnell beim Spielen, Lernen und Toben und es entwickeln sich neue Freundschaften. So kann eine Basis für tolerantes Denken und Handeln sowie für gegenseitige Akzeptanz aufgebaut werden, die auch in die Familien der Kinder und in die Gesellschaft hineinwirken kann.

 

Die Aufgaben der Freiwilligen

Die Freiwilligen unterstützen die Benediktiner und die lokalen Mitarbeiter bei den organisatorischen Aufgaben rund um die Begegnungsstätte Beit Noah und dem übrigen Gelände. Dies beinhaltet die Pflege des weitläufigen Gartens und die Instandhaltung des Hauses und Geländes. Außerdem fungieren sie als AnsprechpartnerInnen für die Besuchergruppen, die jeweils für einige Tage die Begegnungsstätte für ihre Freizeitaktivitäten nutzen. Dabei tragen sie mit tatkräftiger Hilfe zum Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen bei.

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