DVHL Volontäre im Heiligen Land

Corona FAQs –

Häufig gestellte Fragen zum Freiwilligendienst in Zeiten von Corona

1. Werden im Sommer 2021 Freiwillige ausreisen können?


So wie andere Entsendeorganisationen können auch wir in der aktuellen Situation leider nichts garantieren. Wir planen den kommenden Freiwilligenjahrgang in einem normalen Ablauf und sind optimistisch, dass es auch möglich sein wird, Freiwillige zu entsenden.




2. Ab wann startet denn der Freiwilligendienst im Heiligen Land wieder?


Wir planen aktuell eine Ausreise im Laufe des August 2021. Ende Juli 2021 findet das zehntägige Ausreiseseminar statt, sodass die Freiwilligen im Anschluss in Absprache mit den Einsatzstellen ausreisen können.




3. Wer entscheidet wie und ob der Freiwilligendienst möglich ist?


Wir orientieren uns bei unserer Entscheidung zunächst an den staatlichen Regelungen und Vorgaben. Zum einen müssen die Rahmenbedingungen (z. B. Visa, Flüge) gegeben sein, zum anderen geben unsere Partner*innen in den Einsatzstellen ihr Einverständnis, dass sie bereit sind, Freiwillige zu empfangen. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, ist eine Entsendung möglich. Die letzte Entscheidung, ob sie ausreisen möchten, liegt bei unseren Freiwilligen.




4. Kann man kurzfristig vom Freiwilligendienst zurücktreten?


Das ist natürlich möglich. Wir haben unter anderem gelernt, sehr flexibel zu sein. Wenn du im Laufe der Vorbereitung auf deinen Freiwilligendienst merkst, dass dir die Situation rund um Corona zu unsicher ist oder dir Sorgen bereitet und du doch nicht ausreisen möchtest, kannst du uns jederzeit absagen. Je früher wir davon wissen, desto mehr Zeit haben wir die Einsatzstelle nachzubesetzen.




5. Darf man nur teilnehmen, wenn man geimpft ist?


Wir schreiben nicht vor, gegen welche Krankheiten du geimpft sein musst, sondern verweisen auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes und des Robert-Koch-Instituts. Bisher liegen uns auch keine Informationen vor, dass man für einen Flug nach und/oder einen Aufenthalt in Israel und Palästina geimpft sein muss.




6. Gibt es Hygiene- und Schutzmaßnahmen in den Einsatzstellen?


Wie wir dies aus Deutschland kennen, müssen sich auch unsere Einsatzstellen an die staatlichen Vorgaben in Israel und Palästina halten. Darunter fallen auch Hygiene- und Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz.




7. Ist die Behandlung einer Corona-Infektion versichert?


Ja! Wir schließen für alle unsere Freiwilligen eine Auslandskrankenversicherung ab, die auch die Behandlung einer Corona-Infektion beinhaltet.




8. Werde ich von der Versicherung nach Hause geflogen, wenn ich an Corona erkrankt bin?


Nein! Das Gesundheitssystem in Israel ist mit dem deutschen Gesundheitssystem vergleichbar – in manchen Punkten sogar besser ausgestattet. Daher gibt es aus Sicht der Versicherung keinen Grund, die Freiwilligen aufgrund einer Corona-Infektion nach Deutschland zurückzufliegen.




9. Was passiert, wenn sich die Situation im Land verschlechtert?


Wir beobachten die Situation ganz genau und sind mit unseren Freiwilligen, Partner*innen in den Einsatzstellen sowie der Deutschen Botschaft in engem Kontakt. Erst wenn es nicht mehr verantwortbar ist, dass unsere Freiwilligen in den Einsatzstellen bleiben oder sie sich nicht mehr wohl fühlen, denken wir über eine Rückholaktion nach.




10. Verkürzt sich meine Dienstzeit, wenn ich coronabedingt später als Sommer 2021 ausreise?


Ja! Solltest du nicht im August 2021 ausreisen können, verkürzt sich deine Einsatzzeit. Der Freiwilligendienst endet in jedem Fall im August 2022, da im September das Rückkehrseminar in Deutschland stattfindet. Über das IJFD-Programm sind alle Freiwilligendienste ab einem Zeitraum von sechs Monaten anerkannt, sodass wir dir auch diesen verkürzten Dienst bescheinigen können





Die aktuellen Umstände rund um Corona sind für uns alle Neuland und langfristiges Planen fällt aufgrund der weiterhin dynamischen Situation schwer. Wir haben als Entsendeorganisation während der ersten Hochphase im Frühjahr viel dazu gelernt und geben unser Bestes, um in Absprache mit unseren Partner*innen in den Einsatzstellen deinen Freiwilligendienst zu ermöglichen.

Die Gesundheit unserer Freiwilligen und der Menschen in unseren Einsatzstellen steht bei uns an erster Stelle. Wir orientieren uns bei unserem Vorgehen an den Reisebestimmungen des Auswärtigen Amtes, den staatlichen Regelungen in Israel und Palästina und den Bestimmungen des Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD).