Pilgerhaus Tabgha

9. Juni 2026 | Nachrichten & Einblicke

Großes Lob – und ein Traum

Positives Feedback nach einer Familienfeier für das Pilgerhaus Tabgha

Großes Lob für das Team vom Pilgerhaus Tabgha: Um einen Geburtstag in seiner Familie gebührend zu feiern, war Schmuel Stutschinsky aus Mevaseret Zion kürzlich zu Gast am See Genezareth. In einer Mail hat er sich nun für den „herzlichen Empfang“ und die „wunderschönen Zimmer“ bedankt. Besonders für das Team des Speisesaals hat er anerkennende Worte gefunden: „Die Mitarbeiter waren überaus freundlich und haben alles getan, um uns auch kulinarisch zu verwöhnen. Mit großer Geduld und Freude sind sie auf die besonderen Wünsche und kurzfristigen Änderungen unserer jüngeren Gäste eingegangen.“

Pilgerhaus Tabgha - Das Küchenpersonal

Pilgerhaus Tabgha – das Team für das leibliche Wohl

Neben dem guten Service habe ihn aber auch der Gedankenaustauch gefreut. „Wir sprachen über die schwere Zeit, den Krieg und die Angriffe, die, wie ich erfuhr, bis in die unmittelbare Nähe des Pilgerhauses reichten… ich konnte meine aufrichtige Anteilnahme an ihrem Schmerz und Leid ausdrücken. Wir waren uns einig, dass die beiden Völker, die hier in Zion leben, tatsächlich mehr verbindet als trennt.“

Pilgerhaus-Leiter Sharbel Yacub hat das positive Feedback „sehr gefreut und tief berührt“, gerade weil es „so ehrlich, menschlich und voller Hoffnung“ sei. Besonders schön sei, dass nicht nur das Pilgerhaus und das Team gewürdigt würden, sondern auch „der Gedanke von Begegnung und Dialog in schwierigen Zeiten spürbar“ werde. In Zeiten von Krieg, Schmerz und Unsicherheit seien Begegnungen, die von „Respekt, Mitgefühl und ehrlichem Zuhören geprägt“ seien, von unschätzbarem Wert. „Ihre Worte über den interreligiösen und zwischenmenschlichen Dialog sprechen uns aus dem Herzen“, so Sharbel Yacub.

Schmuel Stutschinsky verweilte während seines Besuchs im Pilgerhaus auch etwa eine halbe Stunde im Hof der Mensa Christi. „Als ich den Klang der einzelnen Glocke hörte, begann ich zu träumen: Ich träumte davon, für einige Tage ins Pilgerhaus zurückzukehren – nicht als Pilger, nicht als Tourist, sondern als Mensch, der dort Gesprächspartner findet, ob Christen oder Muslime. Das Zwitschern der Vögel im Klostergarten begleitete diesen Traum… bis mich die Stimme meiner ältesten Tochter weckte: „Papa, komm, wir müssen los.“ Sharbel Yacub betont: „Solche Gedanken geben unserem Haus seinen eigentlichen Sinn“.

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