"Dort, wo der Frieden geboren wurde" - Heilig-Land-Tag war voller Erfolg!

Freiburg - Am Ende konnte Pfarrer Schweiger, Diözesanvorsitzender des DVHL im Bistum Freiburg, nicht mehr alle Anmeldungen berücksichtigen – so groß war das Interesse der Menschen am Heilig-Land-Tag am 5. März im Gemeindezentrum St. Franziskus. Knapp 100 Besucher lauschten begeistert den Vorträgen von Dr. Hiyam Marzouqa, Chefärztin des Caritas-Baby-Hospital in Betlehem, Michael Müller von Lifegate Rehabilitation e.V. und Heinz Thiel, Generalsekretär des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande. Die Referenten skizzierten für ihre jeweilige Institution die aktuelle Situation der Menschen im Heiligen Land. Und auch wenn sich die Aufgabenbereiche unterscheiden, so ähneln sich die Probleme doch sehr stark: Armut, Besatzung, Hoffnungslosigkeit und Radikalisierung waren nur einige Schlagworte, mit denen sich die derzeitige Lage im Heiligen Land wohl beschreiben lässt.

 

Und auch wenn die Beschreibung recht düster wirkte, wurden die Besucher nach einem orientalischen Mittagessen mit Visionen und Perspektiven nach Hause entlassen, die sehr wohl Mut und Hoffnung machen. „Dort in Betlehem, wo der Frieden geboren wurde, dürfen wir uns durch eine Mauer nicht entmutigen lassen“, so Dr. Hiyam Marzouqa, und Michael Müller fügte hinzu: „Es hat mal einer gesagt: wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen. Ich sehe das anders. Und wo wären wir und wie könnten wir arbeiten, wenn wir keine Visionen mehr hätten!“ So waren sich die Referenten in der Podiumsdiskussion, die Pfarrer Schweiger moderierte, einig – und auch das Publikum stimmte in zahlreichen Wortbeiträgen zu – dass allein die Kommunikation großes bewirken kann. „Wenn wir die Menschen zusammen bringen und sie in einen Dialog treten, dann können wir Mauern einreißen“, so Heinz Thiel, Generalsekretär des DVHL.

 

 

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