Warum die Migranten-Arbeit in Tel Aviv so wichtig ist!

Seit vielen Jahren setzt sich Pater David Neuhaus für Migranten in Tel Aviv ein. Mit Hilfe des DVHL und anderer deutscher Hilfswerke konnte er ein Gemeindezentrum für die Menschen errichten, die in Israel am Rande der Gesellschaft stehen und für die sich niemand sonst verantwortlich fühlt. Die philippinischen Arbeitsmigranten bilden die größte Gruppe im Pastoralzentrum. "Mich hat jedoch auch besonders das Schicksal der Eritreer berührt," erklärt Tamara Häußler-Eisenmann, Pressesprecherin des DVHL.

 

"Die Menschen haben schon sehr viel hinter sich, falls sie es überhaupt nach Israel schaffen," so Pater Neuhaus. "Viele von ihnen wurden auf der Flucht entführt, gefangen gehalten und gefoltert. Die Peiniger ließen ihre Opfer bei der eigenen Familie anrufen, um Lösegeld zu erpressen. Wird dies nicht gezahlt, wird weiter gefoltert und schließlich getötet. Wurden sie selbst nicht Opfer der Folterungen sind sie es jedoch oft, die von anderen Familienmitgliedern angerufen werden, denen genau dieses Schicksal widerfahren ist."

 

Die Dokumentation "Bei Anruf Folter" aus dem Jahr 2014  beschreibt das Schicksal der Menschen und macht mehr als deutlich, wie wichtig die Arbeit von Menschen wie Pater David Neuhaus ist: 

 

Die Taktik ist perfide: Eritreische Flüchtlinge werden an der Grenze zwischen Ägypten und Israel gekidnappt und in Camps gefangen gehalten. Während sie gefoltert werden, müssen die Opfer bei ihren Verwandten in Israel anrufen, um von ihnen hohe Lösegeldsummen zu erpressen. Regisseurin Keren Shayo zeigt, wie engagiert die Journalistin Meron Estefanos für ihre Landsleute kämpft.

 

 

 

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