Lebenssituation in Gaza verschlechtert sich

Laut einem kürzlich veröffentlichtem UN-Bericht verschlechtere sich die Lebenssituation in Gaza weiterhin und sei mittlerweile unzumutbar.

 

Die Studie "Gaza – zehn Jahre später" stellt fest, dass die Lage in Gaza sich schneller verschlechtert als noch vor fünf Jahren. Die Prognose besagt, dass dem Gazastreifen eine Isolierung und Eskalation der Lage droht, wenn Israel, die Palästinenserbehörde, Hamas und die internationale Gemeinschaft nicht bald handeln.

Die Lage habe sich in den letzten zehn Jahren kontinuierlich verschlechtert, was den Gazastreifen für rund zwei Millionen Bewohner bis 2020 unbewohnbar machen könnte.

 

Die Haushalte im Gazastreifen erhalten nicht einmal ein Drittel des benötigten Stromes. Nur 3,8 Prozent des Grundwassers seien als Trinkwasser geeignet.

Die UN macht den Rückgang von Einkommen und Bruttoinlandsprodukt, die mangelnde Strom- und Wasserversorgung, sowie die Verschmutzung durch das Abwasser für die Lebensbedingungen in Gaza verantwortlich. Vor allem aber der Streit der Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde trügen dazu bei, dass die Menschen im Gazastreifen unter unzumutbaren Bedingungen leben müssen. Das UN-Länderteam verlangt eine Veränderung in Gaza: Eine bessere Bewegungsfreiheit für die Bewohner, sowie die Würdigung der Menschenrechte und des internationalen humanitären Rechts.

 

 

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