Jerusalemer Abt sieht teilweisen Stillstand in der Ökumene

 

Der neue Abt der Jerusalemer Benediktinerabtei Dormitio, Bernhard Maria Alter OSB, sieht die ökumenischen Beziehungen zu den orthodoxen Kirchen an einem toten Punkt angekommen. Nach dem Zusammenbruch verschiedener orthodox geprägter Länder sei die orthodoxe Kirche „mit der eigenen Entwicklung sehr beschäftigt“, sagte Alter im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Jerusalem. Da sei das Interesse an einem „gemeinsamen Tisch“ eher gering. Dagegen gebe es zwischen Protestanten und Katholiken im Heiligen Land fruchtbare Beziehungen.

 

Der spirituelle und ökumenische Dialog sei die eigentliche Aufgabe der Christen im Heiligen Land, betonte der Abt. Der Kontakt und der interreligiöse Dialog sei auch eine wichtige Aufgabe der deutschsprachigen Benediktiner im Heiligen Land. „Das wichtigste ist, dass wir Brücken bauen, sowohl offizielle wie auch persönliche.“

Quelle: KNA/akr/brg

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