Caritas Baby Hospital wirkt an Gen-Forschungsstudie mit

Das vom DVHL unterstützte Caritas Baby Hospital in Betlehem hat die Universität Tübingen bei einer internationalen Forschungsstudie unterstützt. Die Ergebnisse, die in der medizinischen Fachzeitschrift ‚Clinical Genetics‘ veröffentlicht wurden, sind eine große Anerkennung für die wissenschaftliche Arbeit im Caritas Baby Hospital. Die Tübinger Wissenschaftler konnten erstmals eine neue genetische Mutation als Ursache für Symptome identifizieren, für die bisher eine Erklärung fehlte.


Die internationale Studie analysierte genetische Grundlagen von Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Dazu wurden Patienten des Caritas Baby Hospitals mit Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen und Missbildungen am Schädel untersucht. Die Ursache ihrer Erkrankung war bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt. Durch die Aufschlüsselung des genetischen Materials an der Universität Tübingen konnte bei den Patienten eine Mutation festgestellt werden, die weltweit als neu eingestuft wird. Die Symptome der Erkrankung lassen sich nun eindeutig auf diese genetische Mutation zurückführen; andere Ursachen wie Umwelteinflüsse oder Geburtsschäden können jetzt ausgeschlossen werden.

 

 

Das im Westjordanland einzige ausschließlich auf Kinderheilkunde spezialisierte Krankenhaus arbeitet auf einem medizinischen Niveau, das internationalen wissenschaftlichen Standards genügt. Auch aus diesem Grund werden viele palästinensische Patienten mit unklaren Diagnosen ans Caritas Baby Hospital überwiesen, das für komplexe Diagnostik und moderne Therapieformen bekannt ist. Im vergangenen Jahr wurden in dem weitgehend spendenfinanzierten Krankenhaus ambulant und stationär rund 50.000 Kinder behandelt.
Weitere Informationen unter www.kinderhilfe-bethlehem.de

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