Wiedereröffnung der Dormitio steht möglicherweise bevor


Seit Ende März sind Synagogen, Moscheen und Kirchen im Kampf gegen die Ausbreitung von Covid-19 auf behördliche Anweisungen geschlossen. Doch Gläubige in Israel können möglicherweise bald wieder in ihre Gotteshäuser zurückkehren. Der Nationale Sicherheitsrat des Landes sowie Vertreter des israelischen Gesundheits- und Innenministeriums einigten sich laut Medienberichten von Sonntag auf entsprechende Bedingungen für die Wiedereröffnung der Gebetsstätten.

Unter anderem soll laut Bericht der Tageszeitung "Haaretz" für jedes Gotteshaus ein Corona-Beauftragter ernannt werden, der die Einhaltung der Schutzmaßnahmen überwachen soll. Für die Gläubigen sieht der Plan eine Maskenpflicht vor sowie die Pflicht, jeweils einen Sitzplatz Distanz zu halten.

Gebetsmaterialien müssen von zuhause mitgebracht werden. Die am Sonntag vereidigte neue Regierung muss dem Plan noch zustimmen. Eine Entscheidung zugunsten der Öffnungen würde in der Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg positiv aufgenommen werden. „Dann werden wir das selbstverständlich tun und zur Mitfeier unserer Gottesdienste auch einladen“, so der Prior der Dormitio, Pater Matthias Karl OSB. Er ist zuversichtlich und befürwortet eine Öffnung noch vor Pfingsten: „Es werden auch Brüder aus Tabgha nach Jerusalem kommen, um das Fest hier auf dem Zion mitzufeiern.“

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