Mangoernte in Tabgha


Aya, Maya, Tommy: hinter diesen wunderbaren Namen verbergen sich Früchte, die jetzt in der Plantage des DVHL heranreifen. An 2000 Bäumen wachsen sie, die zwei letzten Sorten werden sicher in zwei Wochen geerntet. Die erste Sorte Aya ist bereits durch eine Fachfirma geerntet worden. Bei Tagesanbruch kommen viele Pflücker der Firma und mit beginnender Mittagshitze sind die Früchte in 42 Containern gesammelt. Dort werden sie verpackt und auch nach Europa versendet. Die erste Ernte ergab 17 Tonnen.


Über 1000 Mango-Sorten soll es davon geben. Ursprünglich stammen sie aus Indien, haben sich von dort vor allem über den asiatischen Raum verbreitet, aber auch bis Nord - und Südamerika, Afrika und Israel. In Indien sind sie Bestandteil zahlreicher süßsaurer, aber auch scharfer Gerichte. Tropisches und subtropisches Klima begünstigt überall das Wachstum. Manche nennen Mangos auch die Königin der Früchte. Die Farbe variiert zwischen rot, gelb, und grün. Eine Mango kann bis zu einem Kilo wiegen mit einem ovalen, länglichen Kern und einer ledrigen Schale.


Reife Mangos erkannt man am süßen, etwas harzigem Duft. Nur reife Mangos schmecken wirklich gut, am besten direkt vom Baum geerntet und kühl gelagert sind sie eine Delikatesse in vielfacher Hinsicht. Sie lassen sich sehr gut zu Chutney, Fruchtaufstrich oder Kompott verarbeiten und natürlich als frisches fruchtig exotisches Dessert. Die feine Säure harmonisiert mit einer leichten Schärfe.


P. Jonas mag am liebsten Mayas, weil sie saftig süß, fleischig und kräftig aromatisch schmecken. Natürlich nur aus der eigenen Plantage! Bei so vielen Mango Bäumen bleiben auch nach der Ernte einige Früchte am Baum, die dann gerne zu Fruchtaufstrich oder Chutney in der Klosterküche verarbeitet und in unseren Läden verkauft werden. Wenn Sie demnächst im Heiligen Land sind, schauen Sie im Laden des Pilgerhauses oder im Laden des Tabgha Klosters nach.