Für christliches Leben in der Heiligen Stadt

Vor zehn Jahren wanderte Ashraf im Alter von 27 Jahren von Jerusalem
nach Frankreich aus. Habib tat den gleichen Schritt vor zwei Jahren
Richtung USA mit seiner Frau Sabrine und fünf Kindern. Immer mehr
Christen kehren Jerusalem dauerhaft den Rücken. Die politischen
Spannungen, der andauernde Kampf um Land, Rechte und Aufenthaltsgenehmigungen
machen den Christen das Leben schwer. Hinzu kommt,
dass sich die Menschen in Jerusalem immer weniger mit IHRER Stadt
identifi zieren. Vor allem die junge Generation verliert die Bindung an ihre
Kirche und engagiert sich sozial weniger denn je. Gründe dafür sind
fehlende Freizeitmöglichkeiten und Orte, an denen ihre Meinung Gehör
fi ndet oder ihr Engagement gefragt ist. Dabei macht die Jugend die
Mehrheit der christlichen Bevölkerung Jerusalems aus.


Helfen Sie uns, neue Perspektiven für diese jungen Christen zu schaffen !


Schon lange unterstützt der Deutsche Verein vom Heiligen Lande Projekte
in Jerusalem. Wir möchten unser Engagement aber weiter ausbauen. So
werden im Kindergarten St. Charles schon früh christliche Werte vermittelt.
In unserer Schmidt-Schule lernen Mädchen, dass sie viel in der Welt
bewegen können. Das Rossing Center sorgt dafür, dass das christliche
Erbe von Jerusalem nicht vergessen wird. Es schult Reiseleiter und arbeitet
mit interreligiösen Schülergruppen christliche, muslimische und jüdische
Themen auf. Das St. James Vikariat organisiert Freizeitangebote, Ferienlager
und Nachmittagsbetreuungen, damit christliche Kinder sich hier
geborgen und zuhause fühlen.


Mit Ihrer Spende für die Projekte in Jerusalem stärken Sie Kinder und
Jugendliche in ihrem Glauben und ihrer Identität. Gleichzeitig helfen Sie
ihnen, tolerant und off en in eine Zukunft gehen zu können – in einer Stadt,
die vor allem auch einmal die ihre ist.


Ihr

Heinz Thiel

Generalsekretär

„Meine christliche Gemeinde hat
Jahrhunderte mit Kriegen, ethnischen Säuberungen und blutigen Revolutionen erlebt. Trotzdem sind wir noch hier: klein an der Zahl, aber stark im Glauben. Leider ist die Zeit jedoch nicht auf unserer Seite.

Die Zahl der Christen hat sich seit 1948 um zwei Drittel vermindert,

während die muslimische und jüdische Gesellschaft um das Sechs- und Siebenfache gewachsen ist.

Es ist zu befürchten, dass Jerusalem
bald ohne seine lokalen

Christen sein wird.

Dennoch hoffen wir auf

eine Zukunft.“
 

Der Wissenschaftler

und gebürtige

Jerusalemer
Christ George

Akroush (42)

berät

kirchennahe

Institutionen
und

forscht zur

Situation der

Christen im

Heiligen Land.

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