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Advent im Pilgerhaus

Trotz des weitestgehend Ausbleiben von Tourist:innen beherbergte das Pilgerhaus Tabgha diesen Advent zwei besondere Gruppen an Gästen. Dr. Georg Röwekamp, Leiter des Pilgerhauses, berichtet.


Obwohl das Pilgerhaus seit Mitte Oktober weitgehend leer steht, füllte es sich in der Woche vor dem 3. Advent noch einmal mit Gästen:


Zum einen war für zwei Tage eine deutsche Reisegruppe zu Gast, die gerade in diesen Wochen Solidarität mit dem Land zeigen wollte: Auf dem Programm standen kaum Besichtigungen, dafür z.B. Ernteeinsätze in Kibbuzim nahe der Grenze, wo Arbeitskräfte fehlen


Und vom 15.-17.12. fand wieder ein Adventswochenende für die deutschsprachige Community statt. Auch wenn im Heiligen Land in diesem Jahr auf große Weihnachtsfeierlichkeiten verzichtet wird, wollte das Pilgerhaus gerade denjenigen, die hier im Land arbeiten, ein Erleben des Advent ermöglichen. Tatsächlich klangen die sehnsuchtsvollen Lieder beim Singen rund um den Adventskranz in der Lobby des Pilgerhauses in diesem Jahr besonders eindrücklich. St. Nikolaus besuchte die Kinder, und ein Vortrag zeigte Hoffnungsbilder zum Advent aus der Kunstgeschichte. Am Nachmittag und Abend sorgten zudem Glühwein und ein adventliches Abendessen für ein wenig Abstand vom belastenden Alltag. Besonders schön: Auch eine größere Gruppe der philippinischen Botschaft war im Haus, so dass das Restaurant kurz vor Weihnachten noch einmal fast bis auf den letzten Platz gefüllt war.

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