Sirenenalarm, Explosionsgeräusche, das Aufsuchen von Schutzräumen: Trotz der schwierigen Umstände setzen die Mitarbeiter – sowohl palästinensische als auch israelische – ihre tägliche Arbeit im Jerusalemer St. Louis French Hospital fort. Und dass obwohl sie oftmals zutiefst besorgt und persönlich von der Situation betroffen sind. Derzeit bereiten sich die Mitarbeiter auf mögliche Engpässe bei Medikamenten, Verbrauchsmaterialien, Lebensmitteln und lebenswichtiger Ausrüstung vor, indem die Zahl der Bestellungen erhöht und die interne Apotheke sowie Lagerräume aufgefüllt werden.
Oberste Priorität haben nach wie vor die Patienten, doch spricht Klinikdirektor Alex Hadweh einen ganz besonderen Dank denjenigen Mitarbeitern aus, „[…]die sich entschieden haben, im Krankenhaus zu übernachten, um eine kontinuierliche hochwertige Versorgung unserer Patienten sicherzustellen. St. Louis war schon immer ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen können – in Momenten der Freude und in Zeiten des Leidens. Wir hoffen, weiterhin ein Zeichen des Friedens, der Menschlichkeit und des Mitgefühls zu sein.“