DVHL wünscht Studierenden eine prägende Zeit
53. Theologisches Studienjahr eröffnet


„Die Unfähigkeit, das Land, seine politischen und religiösen Gegebenheiten nach dem Studienjahr in wenigen Sätzen beschreiben zu können“, mit diesem Wunsch begrüßte Abt Nikodemus Schnabel OSB die neuen Studierenden des 53. Theologischen Studienjahrs an der Dormitio-Abtei. Der DVHL wünscht den Studierenden für die kommenden Monate eine bereichernde und prägende Zeit und lädt gerne zum Besuch seiner Einrichtungen ein. So wird in diesem Jahr beispielsweise die Schmidt-Schule ein möglicher Ort für ein in der Studienordnung vorgesehenes Praktikum sein.
Mit einem ökumenischen Gottesdienst ist am 26. August der neue Jahrgang willkommen geheißen worden. 20 junge Menschen aus dem deutschsprachigen Raum werden acht Monate lang im Beit Josef auf dem Berg Zion leben und studieren, aber auch viele Exkursionen zu den für unseren Glauben und unsere Geschichte wichtigen Stätten unternehmen. Ein sehr intensives Programm steht laut Vorlesungsverzeichnis unter dem Jahresthema „Körper – Orte – Dinge. Theologische Perspektiven auf Materialität“ bevor. Die 13 Frauen und sieben Männer absolvieren dabei zwei Semester, obwohl sie an ihren Heimathochschulen nur für ein Semester fehlen werden.
Beim anschließenden Empfang im Diwan und der Cafeteria der Abtei sprachen die Pröpstin der Evangelischen Erlöserkirche, Katja Kriener, die Studienleiterin des evangelischen Schwesterprogrammes „Studium in Israel“, Dr. Milena Hasselmann, die deutsche Repräsentantin für Ostjerusalem und die palästinensischen Gebiete, Anke Schlimm, sowie eine Vertreterin der deutschen Botschaft Tel Aviv Grußworte. Vom Dekansehepaar begrüßte Prof. Dr. Daniel Remmel alle Anwesenden, worunter sich auch etliche Absolventen des Studienjahres, wie DVHL-Projektkoordinator Manuel Schuster, befanden.