„Palme von Jerusalem in Gold“ für Kardinal Woelki
Patriarch Pizzaballa ehrt Kardinal für Einsatz im Heiligen Land

Foto: © Erzbistum Köln/ Raphael Schlimbach-Quarrella
Der Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Kardinal Pizzaballa, überreicht die Urkunde an Rainer Maria Kardinal Woelki.
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Kardinal Pizzaballa, hat den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki mit der „Palme von Jerusalem in Gold“ ausgezeichnet. Für Kleriker ist sie das höchste Ehrenzeichen des Ordens der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem und wird für herausragende Verdienste um das Heilige Land verliehen. Die Auszeichnung wurde kürzlich in Jerusalem während einer Solidaritätsreise des Kölner Kardinals in den Nahen Osten überreicht. In seiner Ansprache dankte Pizzaballa dem Erzbischof und seinen Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz zugunsten der Menschen im Nahen Osten, insbesondere der dort lebenden Christen.
Kardinal Woelki zeigte sich von der Ehrung überrascht und zugleich tief geehrt. In seiner Dankesrede unterstrich er, dass sich das Erzbistum Köln, und er selbst in seiner Rolle als Präsident des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande, auch weiterhin für Christen, Verfolgte und Bedürftige im Nahen Osten einsetzen werden: „Unsere Herzen sind mit der Kirche von Jerusalem. Und die Christen hier sind nicht vergessen, vor allem in Palästina. Wir werden weiterhelfen, beten und tun, was wir können.“
Neben dem Kölner Erzbischof wurde auch der Leiter des Bereichs Weltkirche & Dialog des Erzbistums Köln, Nadim Ammann, für sein Engagement in der Region geehrt. Als Laie erhielt er von Patriarch Pizzaballa das Verdienstkreuz mit goldenem Stern des Ordens der Ritter vom Heiligen Grab.